Archiv der Kategorie: a. Akkusativ

29c. Ein adverbialer Akkusativ bei vielen Verben der Gemütsstimmung, des Fragens oder Aufforderns

tritt ein, weil

das Neutrum eines Pronomes oder Zahladjektivs im Akkusativ bei ihnen steht, obwohl sie eigentlich anders konstruiert werden.

hoc gaudeo (eigentl. mit Abl.), illud glorior (dessen rühme ich mich, eigentl. mit Abl.), id unum te moneo

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29b. Bei einer Figura etymologica sollte man

eine Tautologie vermeiden, indem

ein Adjektiv, Genitiv oder Pronomen zum Objektsakkusativ tritt.

29a. Manche Intransitiva können als Transitiva einen Objektsakk. (meist der Sache) annehmen (7):

a) klagen über queri (de re)beklagen: iniurias alicuius queri

b) trauern über dolere re, de re, maerere, lugere → betrauern: mortem alicuius dolere

c) weinen über flere (de re), seufzen gemere → beweinen, beseufzen: casum alicuius flere

d) horrere, perhorrescere, reformidare → vor etwas schaudern: scelus horrere

e) sich wundern mirari (in re), admirari (de/in re)etwas/jmd. bewundern, sich über etwas wundern

f) lachen ridereetwas verlachen, belächeln

g) Widerwillen haben fastidire (in re)verschmähen

28. Der Akkusativ dient (4)

a) als näheres, direktes Objekt (wen oder was?)

b) zur Bezeichnung des Zieles (wohin?), meist mit Präposition (in, ad), aber: Romam

c) zur Bezeichnung der räumlichen/zeitlichen Ausdehnung  (wie weit/wie lange?), teils ohne Präposition, teis mit „per“ (Verbreitung)

d) als Ausruf mit oder ohne Interjektion: (Heu) me miserum